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Weltgipfel 2002 in Johannesburg:
PVC-Industrie präsentiert ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit
Oktober 2002. Vor wenigen Wochen ist im südafrikanischen Johannesburg der Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung zu Ende gegangen. 10 Jahre nach "Rio" wurden neue Impulse gesetzt, um Fortschritte in fünf Schlüsselbereichen zu erzielen: Wasser, Energie, Gesundheit, Landwirtschaft und biologische Vielfalt. Die europäische PVC-Industrie präsentierte zu diesem Anlass einen Bericht über alle Aspekte der Nachhaltigkeit des vielfältigen Werkstoffes:
Beispiele für Beiträge von PVC zur Nachhaltigen Entwicklung:
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Wasser: Rohre und Reservoirs aus PVC gewährleisten hygienische Trinkwasserversorgung und sichere Abwasserentsorgung.
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Energie: Die ausgezeichnete thermische Isolierung durch PVC-Fensterrahmen spart wertvolle Energie und Heizkosten.
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Ressourcen: PVC besteht nur zu 43 % aus Erdöl und zu 57 % aus Salz, einem nahezu unerschöpflichen Rohstoff. Der Kunststoff kann mehrfach rezykliert werden. Das große Netz an PVC-Recyclingsystemen in Europa wird kontinuierlich ausgebaut.
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Gesundheit: Wegen seiner guten Eigenschaften ist PVC - einer der am besten untersuchten Werkstoffe - für viele wichtige Produkte der Medizintechnik unersetzbar. Die Palette der Anwendungen reicht von Medikamentenverpackungen, Sauerstoffzelten, Kontaktlinsen bis zu Blutbeuteln, Kathetern und speziellen Wundverbänden.
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Soziales: Als preisgünstiges und in der Pflege einfaches Material macht PVC viele Güter des täglichen Lebens breiten Bevölkerungsschichten zugänglich.
Im Mittelpunkt des Aktionsplans, der im September 2002 in Johannesburg verabschiedet wurde, stehen konkrete Ziele für eine weltweite Verbesserung von Trinkwasserversorgung und Kanalisation. Derzeit gehen weltweit 25 % des Trinkwassers durch undichte Leitungen verloren, 60 bis 70 % der Abwässer versickern ungeklärt im Erdreich. Rohrleitungen aus PVC können zum Erreichen der Johannesburg-Ziele einen entscheidenden Beitrag liefern: Sie sind preisgünstig in Herstellung und Installation, zuverlässig in der Anwendung und ermöglichen breiten Bevölkerungsgruppen einfachen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Die Abschluss-Erklärung von Johannesburg weist auch auf die ökologische und soziale Verantwortung großer Unternehmen als wichtigen Bestandteil der nachhaltigen Entwicklung hin. Die europäische PVC-Industrie stellt sich dieser Verantwortung schon seit Jahren. So haben sich die PVC-Hersteller und ihre Branchenpartner (Verarbeiter, Zulieferer) Anfang 2000 freiwillig zu einem 10-Jahresplan für ein gemeinsames Produkt- und Abfallmanagement verpflichtet. Dem Abkommen "Vinyl 2010" - der freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Industrie zum nachhaltigen Wirtschaften - haben sich alle Branchenmitglieder angeschlossen. Daher ist der gesamte Produktlebenszyklus (Produktion-Nutzung-Abfallbehandlung) abgedeckt.
Der Nachhaltigkeits-Bericht, den die europäische PVC-Industrie in Johannesburg vorgelegt hat, und aktuelle Unterlagen über die Fortschritte bei der Umsetzung von "Vinyl 2010" können kostenlos bei der API PVC- und Umweltberatung, Telefon 01/712 72 77, E-mail: office.at@plasticseurope.org, bezogen oder aus dem Internet unter www.vinyl2010.org heruntergeladen werden.
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